Freitag, 1. Mai 2015

Lissabon, du abgerockte Schönheit Teil 3

Wer Lissbon besucht, sollte nicht lauffaul sein. Klar ist so gut wie alles mit der Metro oder Strassenbahn erreichbar, aber dann zieht das Wesentliche der Stadt an einem vorbei und die kleinen feinen Dinge bleiben im Verborgenen. Die Stadt ist wie eine riesige Schatzkammer, man muss nur mit offenen Augen durch die engen Gassen laufen, um die Schönheit zu erblicken. Oder sagen wir besser, um die Nadel im Heuhaufen zu finden....
In diesem Sinne, ein kleiner Blick in meine Schatzkiste.... Jetzt. Hier und heute, wo ich schon wieder auf Reisen bin, in der Hoffnung neue wundervolle Details zu entdecken....
















Dienstag, 28. April 2015

Lissabon, du abgerockte Schönheit Teil 2

Puh... gefühlt auch auch mein Kopf grad erst wieder in Düsseldorf eingetroffen, aber keine Zeit zu Rasten. Es geht rasant weiter, schon morgen wird der Rucksack wieder gepackt für ein paar Tage Schwarzwald. Dabei hab ich gedanklich mit Lissabon noch nicht abgeschlossen. Also, Zeit alles nochmal revue passieren zu lassen und euch ein paar Lissabonbilder zu zeigen.


Vor meiner Abreise waren die wesentlichen Merkmale die mir bei Lissabon einfielen, die Hügel, der Tejo in Kombination mit der Ponte 25 de Abril, die steilen Gassen und klar der Elevador da Bica. Viel mehr wusste ich nicht, ich hatte die Hoffnung auf viel Streetart und verschrammelte Häuser. Meine Hoffnung wurde übertroffen, aber dazu mehr ein andermal...



Heute geht es erstmal um Bergsteigen und Wasser. Bergsteigen... jep, richtig gelesen. Eine Stadt die auf Hügeln gebaut ist, bringt das mit sich. Bei sommerlichen Temperaturen sicherlich  nochmal erschwerlicher, aber das ist der Vorteil daran, dass ich Petrus anscheinend verärgert habe, es war aushaltbar bis angenehm, auch wenn ich feststellen musste, dass nasses Kopfsteinpflaster (und die Stadt besteht quasi nur aus Kopfsteinpflaster), ganz schön rutschig ist... Aber ich schweife ab. Hügel... Hügel haben den Vorteil, dass man von oben eine grandiose Aussicht hat. Sieben Hügel bringen da natürlich viel Abwechslung mit sich. Miradouros heißen die Aussichtspunkte in Lissabon und meine beiden Favoriten sind der Miradouro de São Pedro de Alcântara (direkt neben dem Elevador de Gloria) und der Miradouro da Nossa Senhora do Monte (oberhalb des Miradouro da Igreja da Graça).
Letzteren habe ich gleich zweimal besucht. Es war herrlich ruhig, ohne touristisches Fotogedränge. Vereinzelte Liebespaare, Anwohner die den Sonnenuntergang mit einem guten Buch auf der Parkband genossen und ich. So trubelig Lissabon auch sein mag, da oben hatte ich meinen Ruhepunkt gefunden. Hinsetzten, durchatmen und genießen. Ein Träumchen.




Beiden ganzen Hügeln und engen Gassen bietet der Tejo eine willkommene Konstante in diesem ganzen Gewirr. Für mich war der Fluss ein guter Orientierungspunkt, immer wenn ich mich verlaufen habe, hab ich versucht den Fluss oder die Ponte 25 de Abril zu erblicken um wieder eine grobe Idee davon zu haben, wo ich mich grad bewege. Beim Anblick der Ponte ist meine erste Assoziation immer die Golden Gate Bridge in San Francisco (übrigens ein großer Traum von mir, einmal persönlich dorthin zu reisen...). Auch wenn die Brücke aus der Ferne ein wundervolles Fotobild abgibt, so habe ich mich ein wenig in den Stadtteilen herumgetrieben, in denen die Brücke beginnt. Da schaut es gleich ganz anders aus... Schön ist anders. Aber das soll jetzt egal sein. Es geht viel mehr um die Ruhe die der Tejo ausstrahlt und die Schönheit der Brücke aus einiger Entfernung (die übrigens bei Nacht ganz wundervoll beleuchtet ist)...