Dienstag, 21. April 2015

Lissabon du abgerockte Schönheit!

Viel zu schnell vergehen die Tage auf Reisen... Meine Gedanken hängen noch irgendwo am Tejo fest, ansonsten bin ich schon wieder im düsseldorfer Alltag gelandet. Die Arbeit ruft, die Wäsche ist gewaschen, Fotos bearbeitet und auch sonst ist das tägliche Allerlei wieder da.





Lissabon war schon ein lang gehegtes Reiseziel von mir und recht spontan hab ich mich dazu entschieden meine erste Urlaubswoche in diesem Jahr dort zu verbringen. Alleine. Meine Kamera und ich. Das erste Mal über AirBnB eine Unterkunft gebucht und äußerst positive Erfahrungen gesammelt.

Lissabon. Aus der Ferne betrachtet strahlt die Stadt etwas äußerst majestätisches aus, wie sie da auf ihren sieben Hügeln tront. Bei näherer Betrachtung hat sich das Bild allerdings komplett gewandelt. Die Stadt ist mächtig abgerockt. An jeder Ecke bröckelt der Putz von den Wänden und wisst ihr was? Genau deshalb hab ich mich in Lissabon verliebt.

Eine Stadt mit Geschichte, die ihren alten Glanz ein wenig verloren hat, im nächsten Moment aber unheimlich verzaubern kann.

 


Ich fand Lissabon nicht so leichtlebig wie viele andere europäische Städte, die ich bisher kennenlerenen durfte. Auf mich wirktle sie etwas schwermütig, wozu wohl auch beigetragen hat, dass ich mir die einzigen Schlecht-Wetter-Tage ausgesucht habe. Das nenn ich mal Schicksal. Aber es hatte durchaus seinen Charme. Gelegentlich kam auch die Sonne heraus und zeigte mir ein ganz anderes Lissabon.

Die Stadt ist für mich kein großes Ganzes. Sie setzt sich aus vielen Mosaiksteinen zusammen und hinter jedem Eck gibt es Kleinigkeiten zu entdecken, die dem oberflächlichen Blick verborgen bleiben. Oft geht es mir bei Städtereisen so, dass ich mir denke: "Ok, viel gesehen, muss ich nicht nochmal hin." Hier ist es anders. Ich werd bestimmt nicht das letzte Mal dort gewesen sein, dafür gibt es zuviel was ich nicht entdeckt habe. Zuviel was sich hinter den maroden Häuserfassaden versteckt.




Und dazu muss ich erwähnen, ich habe die üblichen Touristenziele weitestgehend gemieden und mich einfach treiben lassen. Bin losgelaufen, nicht um anzukommen, sondern um den Weg als Ziel zu haben. Ok, ein paar Ziele hatte ich, einige untouristische hat mir auch meine AirBnB Vermieterin an`s Herz gelegt und dann bin ich meist durch Zufall an einem dieser Orte gelandet.

Genug der vielen Worte. Ich möchte euch einfach gern einen kleinen visuellen Einblick geben, wie bezaubernd Lissabon ist. Jetzt und in den nächsten Tagen folgen ein paar bildlastige Posts, welche ein wenig nach verschiedenen Schwerpunkten (Urabanart, Streetphotography, Details etc.) sortiert sein werden. Seit gespannt, ich bin es auch.





Freitag, 10. April 2015

Düsseldorf kann auch anders, als nur schick.

Fern ab von Kö, Schischi und Co., hat Düsseldorf noch mehr zu bieten. Ein wenig ranzig und abgerockt. Ein wenig Subkultur und urbanes Feeling. Das geht? Ja, das geht....

Lost Place. Ein Abendteuerspielplatz für mein Fotoherz.

Ursprünlich wollte ich nur meine neuen Sneaker einlaufen, um nächste Woche in Lissabon von fiesen Blasen verschont zu bleiben. Wie gut, dass ich so schlau war, meine Kamera mitzunehmen... Leider blieb nicht so viel Zeit zum fotografieren, wie ich es mir gewünscht hätte, um mich anständig mit der Kamera auszutoben. Aber hey, so habe ich einen Grund diesem Ort recht bald wieder einen Besuch abzustatten.





















Dienstag, 7. April 2015

Exploring Cologne

Gestern, am Ostermontag, habe ich mir Rucksack und Kamera geschnappt und bin für ein paar Stunden in Köln gewesen. Nicht das touristische, domplastige Köln. Nein. Das vom Rhein überspühlte und industrielastige. Sehr schön war es, Köln mal fern ab des Trubls um den Domplatz und der Altstadt zu entdecken. Auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hat, wie wir es erhofft haben, sind doch schöne Eindrücke entstanden. Ein Mix aus düsterer Sumpflandschaft und dem, was ich als Urban Nature bezeichnen würde.

Rheinwiesen / Urbanart



 


Hafenbecken / Urban Nature






Dienstag, 31. März 2015

neustart.

Ich fange nochmal beim Nullpunkt an. Ein kompletter Neustart in Sachen bloggen. Gute zwei Jahre ist es nun her, seit meinem letzten Eintrag. Eine lange Zeit, in der viel passiert ist und in der ich mir viele Gedanken gemacht habe, was ich möchte und wohin der Weg gehen soll. Mein Blog war ein bunter Mix aus Diesem und Jenem. Dingen von denen ich dachte sie seien mir Wichtig oder erwähnenswert. Alles und nichts, ohne konkreten roten Faden. Das führte viel zu schnell dazu, dass ich mich im Strudel der gemischten Tüte verirrte und die Lust verlor am bloggen.
Aber jetzt bin ich wieder da. Sortierter,  mit einer Idee davon, was ich mit euch teilen möchte.
So wild die letzten beiden Jahre auch waren, das Reisen und die Fotografie waren die beiden festen Konstanten in dieser Zeit und sind noch weiter in meinen Fokus gerückt. Und darum soll es auch gehen. Fotografieren. Reisen. Leben. Ich hab noch keinen festen Plan und werde erstmal schauen, wohin das alles führt.
In den nächsten Wochen wird erstmal das Leben genossen. Einige Reisen stehen auf dem Programm. Und ich kann es noch kaum glauben, dass ich in zwei Wochen um diese Zeit in Lissabon bei Sonnenschein durch kleine, enge Gassen schlendere. Ihr könnt gespannt sein, ich werde berichten.